Was bedeutet "aluminiumfrei" wirklich? Mythos vs. Fakten - SoapGuys

Was bedeutet "aluminiumfrei" wirklich? Mythos vs. Fakten

Wer sich mit dem Thema Deo beschäftigt stößt früher oder später auf die Frage: Ist Aluminium im Deo wirklich ein Problem? Und was steckt eigentlich hinter dem Begriff "aluminiumfrei"? Die Antworten sind weniger eindeutig als manche Schlagzeile vermuten lässt, aber es gibt gute Gründe warum immer mehr Menschen auf ein Deostick ohne Aluminium umsteigen.

Was ist Aluminium im Deo und warum wird es verwendet?

Herkömmliche Antitranspirantien enthalten Aluminiumsalze, zum Beispiel Aluminiumchlorohydrat oder Aluminiumzirconiumtetrachlorohydrex. Diese Verbindungen verengen die Schweißdrüsen und reduzieren so die Schweißmenge mechanisch. Das ist technisch wirksam, hat aber einen Haken: Die Haut nimmt einen Teil dieser Aluminiumverbindungen auf.

Ob das in den üblichen Mengen gesundheitlich relevant ist wird in der Wissenschaft unterschiedlich bewertet. Das Bundesamt für Risikobewertung hat die tägliche Anwendung von Antitranspirantien auf großen Hautflächen als mögliche Aufnahmequelle für Aluminium eingestuft und empfiehlt Vorsicht besonders bei beschädigter Haut, zum Beispiel direkt nach der Rasur.

Was sind die häufigsten Mythen rund um Aluminium im Deo?

Mythos 1: Aluminium im Deo verursacht Brustkrebs. Diese Behauptung kursiert seit Jahren im Internet, ist wissenschaftlich aber nicht belegt. Bisherige Studien haben keinen ursächlichen Zusammenhang nachgewiesen. Trotzdem hat die Diskussion dazu geführt dass viele Menschen lieber auf Nummer sicher gehen.

Mythos 2: Aluminiumfreies Deo funktioniert nicht. Das ist so pauschal falsch. Es stimmt dass aluminiumfreie Deosticks nicht gegen Schwitzen wirken, sondern gegen Körpergeruch. Der Unterschied: Schwitzen ist eine natürliche Körperfunktion, Körpergeruch entsteht wenn Bakterien den Schweiß zersetzen. Ein gutes aluminiumfreies Deo setzt genau da an.

Mythos 3: Man schwitzt mit aluminiumfreiem Deo viel mehr. Ja, man schwitzt, aber das ist physiologisch gesund. Viele Menschen berichten dass sich die Haut nach der Umstellungsphase von wenigen Wochen deutlich besser reguliert.

Was macht ein gutes Deostick ohne Aluminium aus?

Ein aluminiumfreies Deo wirkt nicht über das Verschließen von Schweißdrüsen, sondern über Inhaltsstoffe die das Bakterienwachstum hemmen oder neutralisieren. Zinkoxid ist ein bekannter Wirkstoff mit antimikrobieller Wirkung. Natürliche ätherische Öle wie Zitrone, Lemongras oder Süßorange tragen ebenfalls zur Geruchsneutralisation bei.

Entscheidend ist außerdem was nicht drin ist: kein Alkohol der die Haut nach der Rasur reizt, keine Parabene, keine synthetischen Konservierungsmittel. Wer empfindliche Haut hat merkt diesen Unterschied schnell.

Unsere Deosticks ohne Aluminium

Unsere SoapGuys Deosticks sind ohne Aluminiumsalze formuliert. Als Wirkstoff setzen wir auf Zinkoxid in Kombination mit natürlichen ätherischen Ölen, je nach Variante Kokosöl und Patchouli bei Coco Dream, Zitrone und Lemongras bei Lemon Breeze oder Süßorange bei Orange Blossom. Die Basis aus Bienenwachs, Kokosöl, Sheabutter und Mandelöl pflegt die Haut statt sie auszutrocknen.

Kein Alkohol, keine Parabene, kein Aluminium. Dafür ein Deo das die natürliche Körperfunktion respektiert und trotzdem seinen Job macht.

Wie lange dauert die Umstellung auf aluminiumfreies Deo?

Das ist eine Frage die viele stellen bevor sie umsteigen. Die Haut braucht nach Jahren mit Antitranspirantien etwas Zeit um sich neu zu regulieren. In den ersten Wochen kann es sein dass man etwas mehr schwitzt als gewohnt. Das ist kein Zeichen dass das Deo nicht funktioniert, sondern dass die Schweißdrüsen wieder normal arbeiten. Die meisten Menschen berichten dass sich das nach zwei bis vier Wochen einpendelt.

Fazit

Aluminiumfrei bedeutet nicht wirkungslos, es bedeutet eine andere Herangehensweise an das Thema Körperpflege. Wer nicht gegen das Schwitzen ankämpfen sondern Körpergeruch natürlich entgegenwirken möchte ist mit einem guten aluminiumfreien Deostick gut beraten. Die Wissenschaft hat keinen eindeutigen Beweis für gesundheitliche Schäden durch Aluminium im Deo geliefert, aber sie hat auch keinen vollständigen Freifahrtschein gegeben. Wer auf Nummer sicher gehen will greift zum Deostick ohne Aluminiumsalze.

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